Wissenswertes zum Thema: Tiere im Winter

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Wissenswertes zum Thema:

Tiere im Winter

 

 

 

Im Winter wird es ungemütlich und kalt. Wie verbringen die Tiere, die nicht

einfach in ein warmes Land davon fliegen können den Winter?

 

 

Tricks zum Überleben

Viele Tiere sind wahre Überlebenskünstler. Sie überstehen mit Tricks und Ideen die harte Jahreszeit im Freien. Zum Schutz gegen die Kälte bekommt jedes Tier mit Fell im Winter einen dichten Winterpelz. Besonders kuschelig sehen jetzt Füchse, Marder und Eichhörnchen aus. Dem Hermelin wächst sogar passend zum Schnee ein ganz weißes Winterfell, damit es sich im Schnee besser verstecken kann. Nur die Schwanzspitze ist ganz schwarz.

 

Viel Schlaf mit zwischendurch kleinen Pausen

Andere Tiere wie zum Beispiel der Dachs, der Waschbär oder auch das Eichhörnchen halten „Winterruhe“. Diese Tiere schützen sich nicht nur mit einem dichten Winterfell gegen die Kälte. Sie schlafen so viel wie möglich in ihrem Versteck. Nur wenn es unbedingt nötig ist, kommen sie heraus. Dann futtern sie sich den Bauch voll und schlüpfen schnell wieder in ihren warmen Bau.

 

Echte Langschläfer

Wieder andere Tiere verschlafen den ganzen Winter, wie zum Beispiel der Igel, die Fledermaus oder der Hamster. Ihr Schlaf ist so tief, dass man glauben könnte, dass sie tot sind. Ihre Körpertemperatur ist ganz weit abgesenkt und sie atmen nur noch ganz wenig. Auch ihr Herz schlägt nur ganz langsam. Sie haben sich im Herbst ein dickes Fettpolster angefressen, da sie ja von November bis April ohne Futter und Wasser auskommen müssen. Nur zum Pipimachen wachen einige von ihnen ab und zu auf.

 

Starr vor Kälte

Und dann gibt es noch Tiere, die kein Fell und auch kein Fettpolster haben, wie zum Beispiel Frösche, Eidechsen oder Insekten. Ihr Körper hat immer die gleiche Temperatur wie ihre Umgebung, das heißt sie fallen im Winter in eine Kältestarre. Sie werden ganz steif und bewegen sich nicht. Sollte es zu kalt werden, können sie auch sterben. Deshalb suchen sie sich Verstecke, die sie vor der Kälte schützen zum Beispiel unter Baumwurzeln, in Steinhaufen oder tief unten in Mauselöchern. Einige Schmetterlinge fliegen sogar den Zugvögeln nach Südeuropa ins Warme nach. Einen ganz besonderen Trick hat der Zitronenfalter. Er hat in seinem Körper ein Frostschutzmittel, das Glycerin. Das schützt ihn vor dem Einfrieren. Solltest du kleine „Wintergäste“ wie Marienkäfer, Schmetterlinge oder kleine Fliegen im Winter in eurem Keller finden, nimm‘ sie nicht mit ins Warme, sondern lass sie dort wo sie sind. Öffne im Frühjahr einfach das Fenster, damit sie ausfliegen können, wenn es warm genug ist.

 

Mit vollen Kühlschrank durch den Winter

Manche Tiere wie zum Beispiel die Mäuse oder der Eichelhäher sammeln im Herbst Bucheckern, Haselnüsse und Eicheln und verstecken diese dann in ihren Vorratskammern. Aber manchmal vergessen sie auch wo sie ihre Verstecke angelegt haben. Aus den vergessenen Nüssen oder Eicheln wachsen dann im Frühjahr neue Bäumchen und Sträucher.

 

Wenig Bewegung

Für Rehe und Hirsche ist der Winter eine harte Jahreszeit. Sie schützen sich mit einem dicken Winterfell und bewegen sich sie wenig wie möglich, um Energie zu sparen. Beim Fressen begnügen sie sich mit Baumrinde, Knospen und Gras, das sie unter der Schneedecke frei kratzen können.

   
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