Wissenswertes zum Thema: Rothirsch

 

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Wissenswertes zum Thema:

Hirsche –

die „Könige der Wälder“?

 

 

Wer Ende September mit der Kindergruppe des SGV am Hohenroth war, konnte an diesem Nachmittag viel über den „König der Wälder“ – den Hirsch erfahren, da Tasso Wolzenburg, der mehrfache Meister im „Hirschebrüllen“, uns viel über die Tiere und deren Lebensweisen erzählte.

 

Mit ihrem Geweih sehen die Hirsche richtig majestätisch aus. Deswegen werden sie auch oft als „Könige der Wälder“ bezeichnet. Das gewaltige Geweih tragen nur die Männchen, mit dem sie zur Paarungszeit ihre Konkurrenten einschüchtern und ihr Revier verteidigen. Je älter ein Hirsch ist, umso mehr ist es verzweigt. Mit ihrem Geweih tragen die Hirsche eine ganz schöne Last herum. Es wiegt etwa 15 – 25 Kilogramm.

 

Im Frühjahr werfen die Hirsche ihr Geweih ab und es dauert dann bis Ende August bis dass das neue Geweih nachgewachsen ist. Das neue Geweih ist ganz hell mit einer Art Haut umgeben, dem sogenannten „Bast“. Diesen Bast rubbeln die Hirsche nach und nach an Baumstämmen ab. Dabei nimmt das helle Geweih die Farbe der Baumstämme an und wird langsam immer dunkler, bis es ganz braun gefärbt ist.

 

Im September und Oktober ist Paarungs- bzw. Brunftzeit bei den Hirschen. Dann wird es im Wald ziemlich laut. Die Männchen ziehen allein durch den Wald und lassen ihre lauten, röhrenden Rufe hören.

 

Damit wollen sie den anderen Hirschen sagen: „ Ich bin hier der Chef, das ist mein Revier!“ Außerdem locken sie mit dem lauten Rufen die Weibchen an. Die Weibchen leben mit den Kälbern zusammen in Rudeln. Die männlichen Hirsche kämpfen dann um die Weibchen. Mit gegeneinandergedrückten Geweihen, Drohgebärden und lautem Brüllen wird der Stärkere ermittelt. Der Sieger des Kampfes darf dann das ganze Rudel von Hirschkühen um sich scharen. Er ist dann der „Platzhirsch“. Er hat dann alle Mühe, „seine Weibchen“ zusammenzuhalten und aufzupassen, dass ihm kein Weibchen wieder wegläuft.